Immer vorne dabei im Transportgeschäft

Veröffentlicht von MAN Newsletter am
Immer vorne dabei im Transportgeschäft

Im Sommer 2019 wurden fünf MAN-Sattelzugmaschinen TGX 18.470 XLX an die Stella Brandenberger Transporte AG ausgeliefert, die ersten in der Schweiz mit EURO-6d-Motortechnik.

Sie gehören einfach zum Bild auf Schweizer Strassen, die roten MAN-Zugmaschinen mit grauem Brandenberger-Schriftzug in der Front, Stella-Stern oberhalb der Sonnenblende und Überseecontainern im Heck. Bei einem reinrassigen MAN-Fuhrpark mit 65 schweren Zugmaschinen sowie über 140 Containerchassis, Aufliegern und Anhängern ist das auch nicht verwunderlich.

Der Transport von Überseecontainer stellt heute das Kerngeschäft der Stella Brandenberger Transporte AG dar. Der Firmengründer stieg bereits Mitte der 1960er-Jahre in diese Nische ein, ab 1977 begann man als Pionier in der Schweiz die Infrastruktur komplett auf diesen Transportzweig auszurichten. Damit konnte sich die Firma frühzeitig fundiertes Know-How aufbauen und eine starke Marktposition sichern. Das KMU-Familienunternehmen mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet aber noch weitere Logistikdienstleistungen an. Hierzu zählen Werksverkehre bei Drittfirmen im Grossraum Basel, für welche kundenspezifisch ausgerüstete Nutzfahrzeuge mitsamt speziell geschultem Personal langfristig zur Verfügung gestellt werden; oder die Vermietung von Büroräumen und Lagerflächen, darunter hochwertige Flächen für GDP-Pharmaprodukte. Das eigene Logistikgebäude in Pratteln (BL) bietet hierfür dank seiner Lage vor den Toren Basels und mit über 13‘000 m2 Gesamtfläche sehr gute Voraussetzungen. Darin integriert ist auch die modern eingerichtete und in eigener Regie betriebene MAN-Nutzfahrzeuggarage, in welcher der gesamte Fuhrpark gewartet wird.

Den Kunden nachhaltige Transportlösungen anbieten zu können war und ist bei der Stella Brandenberger Transporte AG eine wichtige Zielsetzung. Aus diesem Grund wurde immer früh in umweltfreundliche Fahrzeuge investiert, was dazu führte, dass „Technologie-Primeure“ ihre Schweizer-Debuts oft in Pratteln hatten. Das wird mit den fünf neuen MAN TGX 18.470 XLX erneut unter Beweis gestellt, handelt es sich doch um die ersten in der Schweiz ausgelieferten und immatrikulierten MANs mit Euro-6d-Motorentechnologie. Dank neu gestalteten Brennräumen, höheren Verdichtungsverhältnissen, verbesserter Abgasrückführung, vereinfachtem Kühlsystem, optimiertem Druckluftkompressor, variabler Kühlmittelpumpe und effizienteren Antrieben für die Motornebenaggregate lassen sich Verbräuche und CO2-Emissionen weiter senken. Mit den 30 MAN-Neufahrzeugen, die seit Januar 2017 angeschafft wurden, erfüllt nahezu die halbe Brandenberger-Flotte die strengen Abgasnormen Euro 6c und 6d. Werden alle Fahrzeuge berücksichtigt, welche der Euro-6-Gesamtnorm entsprechen (6a bis 6d), liegt der Anteil sogar bei 90%.

Bleibt noch die spannende Frage, weshalb die Stella Brandenberger Transporte AG seit Jahrzehnten ausschliesslich auf Lastwagen aus dem Hause MAN setzt. CEO Marco Brandenberger antwortet hierzu: „Es ist das stimmige Gesamtpaket aus modernen, ausgereiften Fahrzeugen und Top-Dienstleistungen unseres MAN-Partners ALFAG Egerkingen AG, dank welchem wir im täglichen Verkehr wirtschaftlich, ökologisch, zuverlässig und sicher unterwegs sind“!

Brandenberger-Geschäftsleitung vor den fünf neuen MAN TGX 18.470 XLX: Edy Brandenberger, Marc Kramer, Marco Brandenberger und Renato Brandenberger.

MAN seit über 50 Jahren

Der Grundstein für die heutige Stella Brandenberger Transporte AG wurde 1953 gelegt, als Eduard Brandenberger Senior einen Lastwagen für den Transport von Gasflaschen erwarb. In den 1960er-Jahren wagte er zusammen mit seiner Frau, deren Vorname Stella traditionellerweise heute noch Teil der Firmenbezeichnung ist, den Einstieg ins Containertransportgeschäft. Mit einem MAN Diesel 10.215, der in Eigenregie vom klassischen Stückgut- zum Containerfahrzeug umgebaut wurde, kam der erste Vertreter der langjährigen Stammmarke in den Fuhrpark. Bevor Mitte der 1970er-Jahre komplett auf MAN umgeschwenkt wurde, zogen noch zwei Büssing-Motorwagen mit Unterflurmotor in das Unternehmen ein. In den Folgejahren konnte das Geschäft dank innovativen Logistikdienstleistungen stetig ausgebaut und damit die Anzahl der Fahrzeuge erhöht werden. Auf Grund der jahrzehntelangen Markentreue dürften von jeder seit 1985 vorgestellten schweren MAN-Baureihe jeweils mehrere Fahrzeuge ihren Dienst in der Brandenberger-Flotte verrichtet haben. Und immer wieder war es das Basler Traditionsunternehmen mit den roten LKWs, welches die ersten Vertreter von neuen MAN-Baureihen in der Schweiz in Betrieb nahm, beispielweise beim F8, F90, F2000 oder beim TGX der ersten Euro-6-Generation.

Aufnahme aus dem Jahre 1988 mit einem Teil der aus MAN F8 und F90 bestehenden Fahrzeugflotte. Im Jahr 1994 wurden die ersten, damals sehr modernen MAN F2000 in Betrieb genommen.