Mit dem ersten neuen MAN E-Lkw ökologisch unterwegs

Die Wurzeln der heutigen SPAR Handels AG reichen zurück bis ins Jahr 1761. Mit viel Sinn für Tradition aber auch dem Mut zur Innovation nimmt das Ostschweizer Unternehmen mit Sitz in St. Gallen einen der ersten vollelektrischen MAN eTGM in den regulären Transportbetrieb auf. Der 264 kW (360 PS) starke 26 Tonner mit Kofferaufbau transportiert künftig leise und emissionsfrei Lebensmittel vom Zentrallager in die einzelnen SPAR Märkte.

Am 29. Juni 2020 nahm die SPAR Handels AG den ersten neuen MAN eTGM in der Schweiz entgegen. In feierlicher Atmosphäre warteten alle gespannt auf das Eintreffen des Neuzugangs. Beinahe lautlos fährt das vollelektrische Verteilerfahrzeug auf dem Hof am Hauptsitz des traditionsreichen Unternehmens in St. Gallen vor. Mit der Beschaffung dieses Fahrzeugs unterstreicht die SPAR Handels AG den Innovationsgeist und das fortschrittliche Denken, dass dieses Unternehmen seit vielen Jahrzehnten prägt. Und was noch viel wichtiger ist, es ist ein grosser Schritt in eine ökologische Zukunft, denn der neue Truck trägt wesentlich dazu bei, den CO2-Ausstoss deutlich zu reduzieren.

Bei dem vollelektrischen Verteilerfahrzeug handelt es sich um einen MAN eTGM in der Konfiguration eines dreiachsigen Fahrgestells 6×2-4 mit lenk- und liftbarer Nachlaufachse für ein zulässiges Gesamtgewicht von 26 Tonnen. Für den Transport von Lebensmitteln aller Art, wurde der MAN eTGM mit einem isolierten Kastenaufbau der Firma Geser Fahrzeugbau AG, einem 1-Zonen-Kühlgerät Frigoblock aus dem Hause AKSA Würenlos AG und einer Dautel Ladebordwand bestückt. Das Elektro-Verteilerfahrzeug wird von einem 264 kW (360 PS) leistenden Elektromotor, der ein Drehmoment von max. 3’100 Nm abruft, angetrieben. Nebenaggregate wie Servolenkung, Luftkompressor, sowie die Klimaanlage werden ebenfalls elektrisch betrieben und über das Energiemanagement bedarfsabhängig und damit energiesparend gesteuert.

Über Bremsenergie-Rückgewinnung (sogenannte Rekuperation) wird die Bewegungsenergie des Fahrzeugs in den Schub- und Bremsphasen in elektrische Energie umgewandelt und in die Batteriespeicher zurückgeführt. Damit kann die Reichweite merklich erhöht werden. Eine Anzeige im Cockpit informiert den Fahrer über den aktuellen Energieinhalt der Batterien. Die Energie für den Lkw liefern leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien aus dem Volkswagen-Konzern. Diese sind unter dem Fahrerhaus über der Vorderachse angeordnet, wo bei herkömmlichen Fahrzeugen der Diesel-Antriebsstrang platziert ist. Weitere Batterien befinden sich am Fahrzeugrahmen. Die Reichweite des MAN eTGM beträgt je nach Einsatzgebiet, klimatischen und topographischen Bedingungen und je nach Kühlbetrieb bis zu 180 Kilometer. Das Aufladen der Batterien ist entweder mit einer Ladeleistung von 22 oder 44 kW mit Wechselstrom oder als sogenanntes „High-Power-Charging“ mit 150 kW Gleichstrom möglich. Nach der erfolgreichen Übergabe wurden die Fahrer des neuen Fahrzeuges intensiv durch die Experten von MAN Truck & Bus Schweiz AG sowie durch Vertreter der Aufbaufirmen Geser Fahrzeugbau, AKSA Würenlos AG und Dautel in die neue Technik eingewiesen.

Die ersten neuen MAN TGX wurden an ihre Besitzer übergeben

Jetzt sind sie los, die neuen Löwen. Vergangenen Freitag fand in Emmen die Übergabe der ersten zwanzig Fahrzeuge der neuen MAN Truck Generation statt.

Mit grosser Freude und sehnsüchtig erwartet, war es letzten Freitag endlich soweit: Die ersten Kunden konnten ihre neuen MAN in Empfang nehmen. Auch wenn das Wetter nicht ganz so strahlend war, so waren es die Gesichter der 40 anwesenden Kunden, als sie bei der Nutzfahrzeug AG Zentralschweiz in Emmen ihre neuen Trucks erblickten.

Empfangen wurden die Kunden mit einem Stehlunch. Nach einer kurzen Begrüssung durch Daniel Bernhard, Managing Director MAN Truck & Bus Schweiz AG, gab es noch einmal ein kurzes Eintauchen in die Highlights und Neuerungen der neuen MAN Truck Generation. Mike Wanitschek, Head of Sales Truck bei MAN Truck & Bus Schweiz AG, ging hier vor allem auf den Fahrerfokus ein, der in der Entwicklung der neuen MAN Trucks eine der wichtigsten Anforderungen darstellte. Mehr als 700 Fahrer wurden befragt und mit Lösungsansätzen konfrontiert, um das bestmögliche Produkt und den bestmöglichen Komfort für die Chauffeure zu erreichen. Neben der Fahrerfokussierung hatte bei der Entwicklung Verbrauchs-Effizienz höchste Priorität. Neue Konzepte bei Antriebsstrang, Aerodynamik und dem Effizienz-Assistenten MAN EfficientCruise machen die neue MAN Truck Generation noch einmal um bis zu 8% sparsamer als die bisherige Fahrzeuggeneration.

Und ganz getreu dem Motto der neuen MAN Truck Generation „Simply my Truck“ ging es auch los mit der praktischen Einführung an den Kundenfahrzeugen. Jeder Kunde wurde individuell von seinem Verkäufer und unterstützt durch die Profis von MAN ProfiDrive® auf seinem Fahrzeug eingewiesen. Im Anschluss konnten die Kunden auf einer gut einstündigen Einweisungsfahrt ihre neuen Löwen auch direkt auf der Strasse testen. Dem zufriedenen Gesichtsausdruck aller Fahrer nach der Rückkehr ist zu entnehmen, dass die erste Erfahrung mit den neuen Trucks gehalten hat, was versprochen wurde.

Den Abschluss dieses besonderen Tages feierte man gemeinsam und gemütlich bei einem feinen Nachtessen, bei dem nochmals für das Vertrauen gedankt und ein kleines Geschenk überreicht wurde.

Die neuen Trucks stehen bereit und warten darauf, von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen zu werden. Zur Begrüssung gab es einen kleinen Stehlunch.
Gespannt hören die Gäste den Ausführungen zur neuen MAN Truck Generation von Mike Wanitschek, Head of Sales Truck, zu.
Nach der offiziellen Schlüsselübergabe freuen sich alle auf die praktische Einweisung und die Testfahrten.
Und los geht es, auf die rund einstündige Einweisungsfahrt – sehen gut aus, die neuen Löwen.
Eine besondere Augenweide – der MAN TGX 18.640 in Golden Topaz mit dem auffälligen Auflieger und Individual Ausstattung – eines der Roadshowfahrzeuge.
Der Abschluss des Tages fand in einem gemütlichen Rahmen mit einem feinen Nachtessen statt.

Neues Flaggschiff bei Autocars Hertzeisen-Giger SA

Der Reisespezialist aus dem Jura setzt seit 2013 konsequent auf Busse aus dem Hause MAN. Der neue Reisedoppeldecker Neoplan Skyliner ist bereits das sechste Fahrzeug und gleichzeitig das neue Flaggschiff der modernen Flotte.

Das Reiseunternehmen Hertzeisen-Giger SA aus Glovelier JU bietet Reisen quer durch Europa an. Geführt wird das 1947 gegründete Unternehmen bereits von der dritten Generation, den Geschwistern Laure, Emilien und Olivier. Kundennähe und Qualität werden bei Hertzeisen-Giger SA seit jeher gross geschrieben, mit attraktiven Reiseangeboten sollen den Kunden einzigartige Reiseerlebnisse geboten werden. Ein wichtiges Element hierfür sind Reisebusse mit höchstem Komfort. Das Unternehmen setzt deshalb seit 2013 konsequent auf Fahrzeuge aus dem Hause MAN, mittlerweile sind es bereits sechs: Zwei Neoplan Starliner, drei MAN Lion’s Coach und das neue Flaggschiff, ein Neoplan Skyliner.

Neoplan begründete 1967 die Reisedoppeldecker-Klasse und kann damit auf eine langjährige Erfahrung abstützen. Mit dem Anspruch „gebaut aus Highlights“ bietet die neueste Skyliner-Generation eine Komfortdimension für einzigartige Reiseerlebnisse, was perfekt zur Devise von Hertzeisen-Giger SA passt. Auf höchstem Niveau befindet sich auch die Sicherheitsausstattung des 81-Plätzers, welche Assistenzsysteme wie elektronisches Bremssystem EBS, elektronisch geregelte Fahrwerksfederung CDC, abstandsgeregelter Tempomat ACC, Spurüberwachungssystem LGS und einen Aufmerksamkeitsassistenten umfasst. Angetrieben wird der Skyliner von einem sparsamen und umweltfreundlichen MAN-Motor mit 500 PS. Das Unternehmen Hertzeisen-Giger SA hat seinen Hauptsitz in Glovelier (JU) und zwei Reisebüros in Delémont und La Chaux-de-Fonds. Der Standort La Chaux-de-Fonds und der Namensteil „Giger“ gehen auf die Übernahme der Autocars-Voyages Giger im Jahre 1993 zurück. Der Fahrzeugpark umfasst heute zehn Standardbusse mit rund 50 Plätzen, zwei Doppeldecker sowie drei Kleinbusse. Die neueren Fahrzeuge werden auf internationalen Langstrecken eingesetzt und kommen auf jährliche Laufleistungen von bis zu 100‘000 km. Für den Fahrzeugunterhalt steht in Glovelier eine eigene Werkstatt zur Verfügung.

Stolzer Auftritt des „aus Highlights gebauten“ Neoplan Skyliners, der mit 81 Plätzen und
11 m3 Gepäckraum auch stolze Fahrzeugdaten ausweisen kann. Hertzeisen-Giger SA ist seit Jahrzehnten mit Reisedoppeldeckern unterwegs  und gehörte sogar zu den ersten Reiseunternehmen in der Schweiz, die solche Busse einsetzten..
Zwei Generationen Hertzeisen vor dem neuen Flaggschiff Neoplan Skyliner: Laure, Olivier und Emilien mit ihren Eltern Jean und Simone.
Chef am Steuer: Emilien Hertzeisen fährt den Neoplan Skyliner regelmässig selber.
Mit dem 500 PS starken D26-Motor und dem automatisierten 12-Gang-Getriebe MAN TipMatic ist der Neoplan Skyliner auch auf anspruchsvollen Bergstrecken im Jura zügig unterwegs.
Der Neoplan Skyliner von Hertzeisen-Giger SA ist ein echter „Hingucker“ und wird deshalb in Städten wie Moskau und St. Petersburg oder auf Fähren in Nordeuropa oft von Passanten fotografiert.

Emer fährt elektrisch

„Immer wieder Emer“ lautet der Slogan der Brüder Bülent und Hudai Emer, die im Grossraum Basel KEP-Logistikdienstleistungen anbieten. Der Grundstein der Firma wurde von ihrem Vater gelegt, der 1981 mit einem VW-Transporter LT 35, dem Urahn des MAN TGE, in die Medienlogistik einstieg. Heute umfasst die Fahrzeugflotte 90 Lieferwagen und 20 Anhänger.

Der Firmenslogan passt gut zur Geschäftsbeziehung mit MAN. So wurde im September 2017 erstmals ein MAN-Fahrzeug an die Basler Transportfirma ausgeliefert, dieser TGE 3.180 war gleichzeitig der erste MAN-Van in der Region Basel. Zwei Jahre später, im September 2019, trat ein MAN eTGE 4.140 seinen Dienst bei Emer an, wiederum als erster eTGE-Kastenwagen in der Region und gleichzeitig als erstes Fahrzeug mit batterie-elektrischem Antrieb in der Firmenflotte.

Dieser MAN eTGE 4.140 wird seither vorwiegend für die innerstädtische Verteillogistik eingesetzt, wo er emissionsfrei, effizient und leise unterwegs ist. Letzteres wird von Kunden, Anwohnern und Passanten insbesondere bei Nachtlieferungen zunehmend geschätzt. Beliefert werden Shops, Spitäler, Kiosks, Werkstätten und Servicetechniker-Fahrzeuge. Im Fahrzeugausweis des Emer’schen MAN eTGE 4.140 ist derzeit ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.5 t eingetragen, technisch ausgelegt ist das Fahrzeug aber auf 4.25 t. Sobald in der Schweiz für Lieferwagen mit alternativen Antrieben Gesamtgewichte bis 4.25 t möglich sind, kann dieser eTGE „aufgelastet“ und trotzdem weiterhin mit einem Führerausweis der Kategorie B gefahren werden.

Corona-Virus: Hygieneschutzwand schützt Fahrer vor Ansteckung

MAN Truck & Bus bietet ab sofort für seine Stadt-, Überland- und Reisebusse eine speziell entwickelte Hygieneschutzwand zum Nachrüsten an. Die Lösung soll wesentlich dazu beitragen, dass Busfahrerinnen und Busfahrer jetzt und auch künftig ihrer Arbeit so sicher wie möglich nachgehen können.

  • Scheibe trennt Fahrerkabine hin zum Fahrgastraum und schützt so Fahrer und Fahrgäste
  • MAN Lion’s City: Schutzscheibe für neue Stadtbusgeneration ab Werk und über After Sales zur Nachrüstung erhältlich
  • Überland- und Reisebusse sowie bisherige Stadtbusgeneration: MAN Bus Modification Center realisiert individuelle Nachrüstlösungen

Busfahrerinnen und Busfahrer sorgen Tag für Tag dafür, dass die Menschen mobil bleiben und sicher ans Ziel kommen. Nicht umsonst zählen sie in Zeiten der Corona-Pandemie zu den systemrelevanten Berufsgruppen. Um Fahrerinnen und Fahrer bestmöglich vor einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus oder anderen Infektionen zu schützen, bietet MAN Truck & Bus ab sofort für Stadt-, Überland- und Reisebusse eine nachrüstbare Hygieneschutzwand an. „Die Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer liegt uns am Herzen. Schliesslich sind sie es, die täglich hinausgehen, um die Personenbeförderung am Laufen zu halten“, erklärt Heinz Kiess, Leiter Produktmarketing Bus bei MAN Truck & Bus, und ergänzt: „Die bis zur Decke reichende Scheibe trennt die Fahrerkabine hin zum Fahrgastraum und schützt so das Fahrpersonal ebenso wie die Fahrgäste.“

Insbesondere dann, wenn die aktuell geltenden Abstands- und Hygienevorschriften nach und nach gelockert werden, müssenVorkehrungen zum Schutz der Mitarbeiter von Busbetrieben getroffen werden. „Noch ist der Einstieg an Tür 1 und der vordere Bereich in vielen Bussen gesperrt. Sobald dieser für Passagiere freigegeben werden, wird der Fahrer automatisch wieder deutlich mehr Kontakt mit wechselnden Menschen haben – sei es, um Fragen zu beantworten oder Fahrkarten zu verkaufen“, so Kiess. Die Ideen und Lösungen zum Schutz der Fahrer hat MAN Truck & Bus in enger Abstimmung mit Busunternehmern über Ländergrenzen hinweg diskutiert und realisiert. Ziel war es, diese bestmöglich auf die Wünsche und Bedürfnisse der Betreiber abzustimmen. „Natürlich erfüllen die speziell entwickelten Hygieneschutzwände zudem alle gesetzlichen Vorgaben und schränken die Sicht des Fahrers zu keiner Zeit ein.“

Für die neue Generation des MAN Lion’s City gibt es die Schutzscheibe für den Fahrerarbeitsplatz ab Werk und über den After Sales zur Nachrüstung. Zur Auswahl stehen eine geschlossene Variante und eine Variante mit Aussparung zum Verkauf von Fahrscheinen. „Insbesondere aus dem Markt bei Stadtbussen konnten wir eine steigende Nachfrage dazu verzeichnen“, erklärt Heinz Kiess und ergänzt: „Aber auch für alle anderen Fahrzeuge wie Überlandbusse im Einsatz bei Kunden haben wir Anfragen. Diese können wir im MAN Bus Modification Center in Plauen schnell zur Umsetzung bringen.“ Die Experten für Bus-Modifikation realisieren auch individuelle Nachrüstlösungen für Modelle der bisherigen Lion’s City Generation. Zudem bieten sie für die Reisebusse MAN Lion’s Coach und NEOPLAN Tourliner die Umrüstung der Abschrankung hinter dem Fahrerarbeitsplatz zu einer Hygieneschutzwand an. Montiert wird die hohe Trennscheibe aus bruchfesten Polycarbonat mit Hilfe eines Aluminiumprofils. Die untere Scheibe ist satiniert. „Gerade in der jetzigen Krisensituation kommt dem MAN Bus Modification Center, das sich auf einzigartige und praxisgerechte Lösungen spezialisiert hat, eine besondere Rolle zu“, macht Kiess deutlich.

Die ersten Umrüstungen sind in Plauen bereits über die Bühne gegangen: So wurde unter anderem der MAN Lion’s Coach L des VfL Wolfsburg mit der Hygieneschutzlösung ausgerüstet. „Der VfL Wolfsburg ist damit der erste Bundesliga-Verein, der eine Corona-Schutzmassnahme in einem Mannschaftsbus umgesetzt hat.“ Zudem hat MAN bei den beiden Lion’s City E, die die Hamburger Hochbahn AG und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) im täglichen Einsatz testen, eine Trennscheibe nachgerüstet. „So sind die Elektrobusse nicht nur emissionsfrei, sondern auch mit besonderem Corona-Schutz unterwegs“, so Kiess. Weiter sollten natürlich die von Ländern international und den Bundesländern regional vorgeschriebenen sowie empfohlenen Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden.

Für die neue Generation des MAN Lion’s City gibt es die Hygieneschutzwand für den Fahrerarbeitsplatz ab Werk und über den After Sales zur Nachrüstung. Für die bisherige Stadtbusgeneration bietet das MAN Bus Modification Center in Plauen individuelle Nachrüstlösungen an, die über die MAN-Serviceniederlassungen verfügbar sind.
Beim Betrieb von Stadt-, Überland- und Reisebussen hat die Gesundheit von Fahrgästen und Fahrern höchste Priorität. Das gilt im Zeitalter des Corona-Virus umso mehr.
Auch im Mannschaftsbus des VfL Wolfsburg hat das MAN Bus Modification Center eine Corona-Schutzmaßnahme umgesetzt. Der MAN Lion’s Coach L ist ab sofort mit einer individuellen Hygieneschutzwand für den Fahrerarbeitsplatz unterwegs.

Umweltfreundliche Abfallentsorgung in der Stadt Luzern

Möglich macht dies der neue vollelektrische EMOSS 2828 auf Basis eines MAN TGS. Der nur mit Strom betriebene 27 Tonner produziert keine Abgase und ist leiser als traditionelle Kehrichtfahrzeuge.

Am 18. Juni 2020 konnte die Stadt Luzern ihren neuen Abfallsammler in Betrieb nehmen. Das Besondere daran: Das Fahrzeug ist vollelektrisch angetrieben und somit sauber und leise unterwegs. Übergeben wurde das Fahrzeug durch den Geschäftsführer der MAN Truck & Bus Schweiz AG, Daniel Bernhard, an den Ressortleiter Werkdienste Stadt Luzern, Heinz Zurkirchen. Voller Vorfreude wurde das Fahrzeug dann von den künftigen Chauffeuren und dem verantwortlichen Personal des Werkhofes übernommen und mit der Instruktion gestartet. Denn obwohl von aussen kaum ein Unterschied zu den bisherigen Abfallsammlern mit konventionellem Antrieb zu sehen ist, ist ein vollelektrischer Lkw aufgrund der Reichweite und verfügbaren lokalen Ladeinfrastruktur eine Umstellung in der Betriebsorganisation. Und um auch den erfahrenen Chauffeuren den Umstieg auf den Elektrotruck so einfach wie möglich zu machen, werden Sie über mehrere Wochen durch Fachspezialisten und MAN ProfiDrive®-Trainern unterstützt.

Gerade im Bereich der Abfallsammler ist eine vollelektrische Variante noch nicht sehr weit verbreitet. Und dies hat seine Gründe: Kehrichtfahrzeuge fahren für das Einsammeln der Abfälle sehr oft an und stoppen dann wieder. Zudem muss der Abfall immer wieder gepresst werden, damit eine möglichst grosse Menge geladen werden kann. Diese Vorgänge brauchen relativ viel Energie, welche die Batterien des Fahrzeuges liefern müssen. Eine genaue Abstimmung der Einsätze und das präzise und effiziente Handling der Vorgänge sind matchentscheidend für den Einsatz eines solchen Fahrzeuges.

Als Basis für den Umbau dient ein MAN TGS 26.320 6×2 LL. Die elektrische Umrüstung wurde in Verantwortung der Fa. Ceekon, offizieller Vertriebspartner der Fa. Emoss in der Schweiz, vorgenommen. Der Aufbau stammt aus dem Hause der Fa. Contena-Ochsner mit Sitz in Urdorf. Angetrieben wird das Kehrichtfahrzeug durch einen 350kW Elektromotor mit einem maximalen Drehmoment von 3’500 Nm und hat, abhängig von Geschwindigkeit, Topographie und Nebenverbrauchern, eine Reichweite von ca. 120 km. Über Bremsenergie-Rückgewinnung (sogenannte Rekuperation) wird die Bewegungsenergie des Fahrzeugs in den Schub- und Bremsphasen in elektrische Energie umgewandelt und in die Batteriespeicher zurückgeführt. Damit kann die Reichweite merklich erhöht werden. Eine Anzeige im Cockpit informiert den Fahrer über den aktuellen Energieinhalt der Batterien. Die Energie für den Lkw liefern leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien. Um für mehr Sicherheit im täglichen Einsatz zu sorgen, wurde das Fahrzeug zusätzlich mit einem Geräuschsimulator ausgestattet, da der vollelektrische angetriebene Lkw sonst kaum zu hören ist.

Durch den Einsatz eines Elektroantriebs können pro Fahrzeug und Tag durchschnittlich 70 bis 75 Liter Diesel eingespart werden. Die Fahrzeugbatterien werden über das bestehende Stromnetz geladen. Dabei bezieht die Stadt Luzern gemäss «Aktionsplans Luft, Energie, Klima» einen Strommix mit mindestens 60 Prozent erneuerbarer Energie. Diesbezüglich erwähnenswert: Auf den Dächern des Werkhofs der Stadt ist in den nächsten Jahren eine Photovoltaikanlage geplant, damit Elektrofahrzeuge direkt mit Sonnenenergie geladen werden können.

Daniel Bernhard, Managing Director der MAN Truck & Bus Schweiz AG übergibt den Schlüssel des neuen vollelektrischen Abfallsammlers an Heinz Zurkirchen, Ressortleiter Werkdienste Stadt Luzern.
Die Verantwortlichen Werkdienste Stadt Luzern und die beiden Chauffeure übernehmen stolz das neue Fahrzeug in den Fuhrpark.

MAN präsentierte bereits vor 50 Jahren den ersten Elektrobus

Die Zukunft ist elektrisierend! Und bei MAN Truck & Bus war es auch schon die Vergangenheit: Bereits 1970 stellte das Unternehmen den ersten Elektrobus vor. Heute, 50 Jahre später, kommt der MAN Lion’s City E als vollelektrisches Serienfahrzeug auf den Markt und bietet damit die zeitgemässe und zukunftsfähige Lösung für den Einstieg in die Elektromobilität.

  • 1970 präsentierte MAN Truck & Bus den ersten rein elektrisch angetriebenen Stadtlinien-Omnibus
  • Spitzensportler waren bei der Olympiade 1972 in München mit Elektrobussen von MAN unterwegs
  • Mit dem MAN Lion’s City E bringt MAN nun ein zukunftsfähiges vollelektrisches Serienfahrzeug für die aktuellen Herausforderungen im ÖPNV auf den Markt
  • Ob Elektro, Erdgas oder Hybrid: MAN-Busse mit alternativen Antrieben setzen seit Jahrzehnten Massstäbe und sind weltweit im Einsatz
  • Gestern, heute & morgen: Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Fokus der Entwickler

Wer über nachhaltige Mobilität nachdenkt, der kommt an Elektromobilität nicht vorbei. Ohne eMobilty ist das Energiekonzept der Zukunft kaum vorstellbar. Dabei ist die innovative Technologie nicht neu – “ zumindest nicht für MAN. Denn bereits 1970 ging der erste Elektrobus von MAN auf die Linie. Heute, 50 Jahre später, bringt MAN Truck & Bus mit dem MAN Lion’s City E ein hochmodernes, vollelektrisches Serienfahrzeug auf den Markt. Im vierten Quartal 2020 werden die ersten Kundenfahrzeuge aus der Serienproduktion ausgeliefert. “Dass wir bereits vor fünf Jahrzehnten als eines der ersten Unternehmen überhaupt auf Elektromobilität gesetzt haben und seit vielen Jahren alternative Antriebe massgeblich vorantreiben, zeigt die Innovationskraft und den Erfindergeist von MAN”, sagt Rudi Kuchta, Head of Business Unit Bus bei MAN Truck & Bus und ergänzt: “Jetzt, wo Zeit und Markt reif für diese wegweisende Technologie sind und die politischen Rahmenbedingungen passen, können wir unseren Kunden einen eBus als Serienfahrzeug bieten, der mit ausgereifter Technik und einem zukunftsfähigen Gesamtkonzept überzeugt. Nicht nur der eMotor stammt aus unserem Haus, auch die im Elektrobus entscheidenden Kompetenzen, wie beispielsweise die Batterietechnologie, entwickeln wir im Konzern. Zudem stehen wir unseren Kunden mit kompetenter und ganzheitlicher Beratung zur Seite, um ihnen den Einstieg in die Elektromobilität so einfach wie möglich zu gestalten.”

Wie alles begann: der erste Elektrobus von MAN

Am 13. Februar 1970 präsentierte MAN gemeinsam mit den Partnerunternehmen RWE, Bosch und Varta nach zweijähriger Entwicklungszeit Pressevertretern aus ganz Deutschland einen rein elektrisch angetriebenen Stadtlinien-Omnibus. Die Präsentation des Modells 750 HO-M10 E fand auf der neuen Teststrecke 1 im Werk München statt. Der Bus sollte „einen positiven Beitrag der Industrie zur Bekämpfung von Luftverschmutzung und Lärm im innerstädtischen Strassenverkehr leisten“, hiess es in einer MAN-Pressemitteilung. Aufgrund der ständig fortschreitenden „Motorisierungswelle“ wurden schon damals Stimmen laut, die herrschenden Zustände in den Städten zu verbessern. „Um eigene Erfahrungen zu sammeln und einen Beitrag für Mensch und Umwelt zu leisten, hat sich MAN Anfang der 70er Jahre entschieden, diese Herausforderung anzugehen“, meint Henning Stibbe, Leiter historisches Archiv bei MAN Truck & Bus.

Elf Monate nach der Präsentation übergab MAN im Januar 1971 den Prototypen nach eingehender Werkserprobung an die Koblenzer Verkehrsgesellschaft für eine einjährige Testreihe im Linienverkehr. Der Elektrobus, der auf der Linie 7 fuhr, konnte 99 Fahrgäste befördern und hatte eine Reichweite von 50 Kilometern. Die Batterien waren in einem Anhänger untergebracht und gewährleisteten einen Fahrbetrieb von zwei bis drei Stunden. Ein weiterer Einachs-Anhänger mit Batterien stand in einer Wechselstation bereit, damit ein zügiger Austausch stattfinden konnte, sobald die Batterien leer waren. „Dass zwei Anhängermodule mit Batterien zur Verfügung standen, hatte neben der ständigen Verfügbarkeit des Elektrobusses den Vorteil, dass die Batterien mit kostengünstigem Nachtstrom aufgeladen werden konnten“, so Stibbe. Bis Juni 1971 legte der MAN-Elektrobus rund 6.000 Kilometer ohne wesentliche Störung und völlig abgasfrei im Liniendienst in Koblenz zurück.

Aber nicht nur in Koblenz kamen Busse mit alternativen Antrieben von MAN zum Einsatz: So wurden 1972 während der Olympiade in München die Athleten in zwei Elektro- und acht Erdgasbussen zwischen Olympiapark und Olympischen Dorf hin- und herchauffiert. Bis zu 20 Stunden täglich drehten die Fahrzeuge ihre Runden und brachten die Spitzensportler aus aller Welt sicher und umweltfreundlich ans Ziel.

Zwei Jahre später, am 15. Oktober 1974, übergab MAN die ersten neuen batteriebetriebenen Elektrobusse an die Stadt Mönchengladbach. Bis 1979 waren die Elektrobusse der zweiten Generation vom Typ SL-E dort im Einsatz. Neu waren unter anderem ihre um 50 Prozent erweiterten Batterieeinheiten und das überarbeitete Anhängermodul. Auf diese Weise konnten Reichweiten bis zu 80 Kilometer erzielt werden und der Batteriewechsel vollautomatisch erfolgen. Auch Düsseldorf und Frankfurt am Main bauten auf die Vorteile der Elektrobusse von MAN und setzten diese erfolgreich im Öffentlichen Nahverkehr ein. Die emissionsfreie und nahezu lautlose Fahrweise der Busse überzeugte.

Gestern, heute, morgen: MAN baut (auf) umweltfreundliche Busse

Aber nicht nur mit Elektrobussen leistet MAN schon seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung in Innenstädten. Neben kontinuierlich weiterentwickelten und höchst effizienten Dieselmotoren bietet MAN Truck & Bus seit vielen Jahren Hybridantriebe sowie Motoren für den Betrieb mit Erdgas an. So ist MAN bis heute Markt- und Technologieführer im Segment der gasbetriebenen Stadtbusse in Europa.

Bereits vor mehr als 75 Jahren feierte der erste MAN-Stadtbus mit Gasantrieb seine Premiere. Eingesetzt wurde er im öffentlichen Nahverkehr in Nürnberg. Das Fahrzeug wurde mit einem Anhänger betrieben. Die die Reichweite konnte erheblich vergrössert werden, da sich die Gastanks auf den Dächern von Bus und Anhänger befanden. Ebenfalls eine Besonderheit: MAN realisierte den Komplettbau des Fahrzeugs, das speziell für den Gasbetrieb ausgelegt war. Das Know-how dafür stammte aus dem Reisebusbau. Zur IAA 2018 brachte MAN Truck & Bus einen komplett neuentwickelten Gasmotor auf den Markt, den MAN E1856 LOH. Er punktet unter anderem mit einer überragenden Wirtschaftlichkeit und überaus niedrigen Abgasemissionen. Zusätzlich kann er mit dem MAN EfficientHybrid kombiniert und so noch sparsamer betrieben werden.

Bereits seit den 1970er-Jahren forscht MAN an der Brückentechnologie Hybrid. Sie hilft, Emissionen zu senken. Durch die langjährige Erfahrung mit elektrifizierten Antriebssträngen und Komponenten laufen MAN-Hybridbusse seit 2011 in Serie vom Band. Verkauft hat MAN seitdem über 800 Fahrzeuge des Erfolgsmodells MAN Lion’s City Hybrid (A37) der bisherigen Stadtbusgeneration. Und immer mehr Kunden setzen auf die effiziente und saubere Hybridlösung für den innerstädtischen Verkehr. „Der Hybridbus liegt im Trend. Er ist der erste Schritt in Richtung emissionsfreier Verkehr“, sagt Rudi Kuchta und ergänzt: „Viele Städte reagieren auf die aktuellen Herausforderungen der urbanen Mobilität und Verkehrsbetriebe wollen Emissionen und Kraftstoffverbrauch ihrer wachsenden Flotten senken. Nach dem Erfolgsmodell Lion’s City Hybrid bietet die neue Stadtbusgeneration mit MAN EfficientHybrid hier die passende Lösung und setzt so die Erfolgsgeschichte fort. Dafür sprechen auch unsere Verkaufszahlen: Nahezu alle aktuellen Stadtbus-Auslieferungen sind durch die effiziente Hybridtechnologie alternativ angetrieben.“

Sowohl der neue D15-Dieselmotor als auch der komplett neu entwickelte Gasmotor E18 der MAN Lion’s City Familie lassen sich optional mit dem MAN EfficientHybrid kombinieren. Das System trägt erheblich zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen bei. Dabei sorgt die serienmässige Stopp-Start-Funktion für flüsterleise und abgasfreie Stoppphasen im Stadtverkehr. „Dank der neuen Technologie kann der Bus beim Zwischenstopp an Haltestellen oder Ampeln erstmals komplett abgeschaltet werden. Diese Funktionsweise des MAN EfficienctHybrid bieten wir bislang exklusiv als Unternehmen im Markt an“, verdeutlicht Kuchta.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Fokus der Entwickler

Rein elektrische Antriebe sind also nur eine von vielen Antriebstechnologien, an deren Entwicklung und Verbesserung MAN-Ingenieure seit Jahrzehnten intensiv arbeiten. Ziel von MAN Truck & Bus ist es dabei schon immer gewesen, Verbrauch und Emissionen der Busse nachhaltig zu senken. Mit Erfolg: Die permanente Effizienzsteigerung des Dieselmotors und die Erfahrung mit Elektro-, Erdgas- und Hybridbussen zeigen die hohe Antriebsstrang-Kompetenz von MAN. „Wenn es um alternative Antriebskonzepte geht, setzen unsere Busse schon immer Massstäbe. Um unseren Kunden auch künftig modernste Mobilitätslösungen bieten zu können, werden wir auch weiterhin all unser Know-how und Engagement in die kontinuierliche Verbesserung bestehender und in die Entwicklung neuer Technologien stecken“, resümiert Rudi Kuchta.

Erster MAN eTGE-Minibus geht ins Baselbiet

„Wir machen Personentransporte elektrisch“, steht oberhalb der Seitenfenster des jüngsten Busses der Firma Kleinrath AG in Liestal in grossen Lettern geschrieben. Aber auch die strahlend weisse Farbe verrät, dass es sich um ein besonderes Fahrzeug handelt, kommt die Kleinbusflotte der Firma Kleinrath AG in Liestal ansonsten doch in einem silbernen Kleid daher. Es ist ein MAN eTGE 3.140, der erste MAN und das erste Elektro-Fahrzeug bei Kleinrath AG und der erste in der Schweiz ausgelieferte eTGE-Minibus!

Die Firma wurde 1988 von Karl Kleinrath gegründet und bietet heute mit mehreren Dutzend Kleinbussen Fahrdienste für Menschen mit Behinderung sowie Schülertransporte an. Bei den meisten Fahrzeugen handelt es sich um 9-Plätzer, es gibt aber auch einige mit 16 Sitzplätzen oder vier Rollstuhlplätzen. Unterwegs sind diese nicht nur in Basel-Stadt und im Baselbiet, sondern auch südlich des Juras zwischen Olten und Lenzburg. Für den Fahrzeugunterhalt steht in Zunzgen eine eigene Werkstatt zur Verfügung.

Der neue Minibus MAN eTGE 3.140 ist seit März 2020 im Alltagseinsatz. Nicht nur Besitzer Karl Kleinrath und Fahrerin Jasmin Stebler sind mit dem flotten Elektro-Fahrzeug sehr zufrieden, sondern auch die Fahrgäste. Der bequeme Einstieg mit einer zusätzlichen Trittstufe (Marke Eigenbau) sowie die komfortablen und mit viel Beinfreiheit angeordneten acht Sitze werden sowohl von Schülern als auch von Personen mit einer Behinderung geschätzt.

Aufgrund des grossen geografischen Einsatzgebietes sind die Kleinbusse der Firma Kleinrath AG, die regelmässig für Schülertransporte eingesetzt werden, normalerweise an den Wohnorten der Fahrer stationiert. Beim eTGE 3.140 kommt ein anderes Konzept zur Anwendung und Karl Kleinrath greift hier auf eine Dienstleistung der Garage Nepple AG zurück: Der MAN wird am Abend nach getaner Arbeit am Standort Pratteln abgestellt und über Nacht an der Ladestation komplett aufgeladen. Bei Bedarf ist hier tagsüber auch ein Schnellladen während Fahrpausen möglich, womit die Batterien über eine Combo-Steckdose in nur 45 Minuten auf 80% Ladezustand gebracht werden können. Diese sind auf mindestens 2000 Ladezyklen ausgelegt und MAN garantiert acht Jahre Einsatzzeit oder 160‘000 Fahrkilometer.

Ausschlaggebend für den Entscheid zu Gunsten eines Elektro-Fahrzeuges war für Karl Kleinrath auch die umfassende Beratung durch MAN Truck & Bus Schweiz AG und die Garage Nepple AG, bei welcher die Streckenprofile genau analysiert und die erforderliche Ladeinfrastruktur ermittelt wurde. Nach den ersten drei Einsatzmonaten steht fest, dass das Gesamtpaket stimmig ist und der MAN eTGE 3.140 effizient eingesetzt werden kann. Überzeugend sind für Karl Kleinrath auch die geringen Stromkosten von CHF 3.30 / 100 km, wodurch sich der Mehrpreis des elektrisch angetriebenen TGE’s gegenüber einem Diesel-Pendant nach seinem Kalkül in drei bis vier Jahren amortisieren lässt.

Stolze Fahrerin, stolzer Besitzer: Jasmin Stebler und Karl Kleinrath vor dem neuen Minibus MAN eTGE 3.140.
Schick, frisch und zukunftsorientiert wirkt der weisse MAN eTGE der Kleinrath AG und unterstreicht damit das Umweltbewusstsein der Firma.
Der MAN eTGE 3.140 bei der Garage Nepple AG in Pratteln, wo die Batterien regelmässig nachgeladen werden.
Die zusätzliche Trittstufe wurde von der firmeneigenen Werkstatt angebaut und sorgt zusammen mit der komfortablen Innenausstattung dafür, dass der MAN eTGE 3.140 bei allen Fahrgästen sehr beliebt ist.
„Die Fahrzeuge müssen nicht nur den Kunden passen, sondern auch den Fahrern!“, lautet eine Devise von Firmenchef Karl Kleinrath. Für Fahrerin Jasmin Stebler trifft diese beim neuen Minibus MAN eTGE 3.140 voll zu.